Ein seltsames und jeden Menschen egal welchen alters verwirrende und aber auch banale Tätigkeit, die durch ihre simple Mechanik und die Wirkung auf die Nachbarn auf dem Balkon, besticht.
Waldemar Senilka: Literat und Lebemann. Seine Romane, Parrabeln und Theaterstücke überzeugen durch ihre orginelle Abwesenheit von Personen und ergo Dialogen.
Der Untertan Köpanizz, ein Theaterstück von Waldemar Senilka. Wie immer in Senilkas Werken, fehlen Personen. Trotzdem wurde der Untertan Köpanizz ein Erfolg, was der erstaunlich hohen Anzahl von ausdruckstarken Möbelstücken auf der Bühne zu verdanken ist. Die Spuckel schreibt dazu: Nur Senilka schafft es diesen Möbeln und rostigen Stahlstangen das Leben einzuhauchen, das wir in uns vermissen...
Der Elf, Spitzname Elfo, der sich durch den tiefen Tannennadelwald wuselt, bis er Elfi findet. Seine Angebetete schöne Elfenfrau. Beim Wuseln findet er eher durch Zufall, bunte Steinchen, wohlgeformte Holzstückchen und Trüffelchen. Da sie schon sehr lange gewartet hat, wird ihre Freude, um so größer sein.
Mundartlich für: \"die Händchen sind ganz Blaugefrohren\"
Die Reede. Die Bergweide die mindestens auf einen ab 10 Kilometer hohen Berg liegen muss, sonst darf sie nicht so genannt werden. Dh. jeder Almöhi der mit seinen Ziegen auf die Reede muss, weil das frische Gras auf der Alm nicht mehr ausreicht, hat mit seinen Ziegen und Zicklein einen ordentlichen Fußmarsch vor sich.
Das Pferd von Iweloomge. Der Indianer hat seinen Rappen schon seit Kindestagen und dem Pferd beigebracht, wenn er mit dem Grashalm wedelt, sich schon mal warm zu laufen, denn dann geht es baldigst los. Wegen diesem so ungewöhnlichen Kunststücks wurde der Indianerjunge \"der mit dem Grashalm wedelt\" genannt.